23.06.2015
DIESEL R33 IN BRÜSSEL UND BERLIN VORGESTELLT

Es war eine Premiere für die Hochschule und die Stadt Coburg: Erstmals präsentierten Wissenschaftler und Unternehmensvertreter ihre Forschungsergebnisse in Brüssel und Berlin. Konkret ging es um das Projekt Diesel R33, an dem in einem großen Flottenversuch 19 Partner und rund 280 Fahrzeuge beteiligt sind.

Diesel R33 in Brüssel

Die Entscheidungen der Europäischen Kommission und des Europäischen Parlaments gewinnen zunehmend an Einfluss auf aktuelle Forschungsprojekte und die wirtschaftliche Entwicklung vor Ort. Daher liegt es nahe, die Akteure in Brüssel direkt über die neuesten Forschungsergebnisse zu informieren. Auf Einladung der Bayerischen Landesvertretung in der EU, der Volkswagen AG und der Hochschule Coburg kamen 70 Vertreter aus EU-Politik und Verbänden in Brüssel zusammen, um sich über die aktuellen Ergebnisse des Projekts Diesel R33 im Hinblick auf die Abgasemissionen zu informieren. Mit dabei waren u.a. Andreas Pilzecker von der Europäischen Kommission und der EU-Abgeordnete Peter Jahr.

Prof. Dr. Jürgen Krahl vom Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg stellte den Flottenversuch mit Diesel R33 vor, an dem 280 Fahrzeuge aller gängigen Abgasnormklassen beteiligt sind. Und er erläuterte, dass der innovative Kraftstoff Diesel R33 mit einem Anteil von 33 Prozent regenerativer, biogener Komponenten zu einer signifikanten Minderung der Abgas- und Treibhausgas-Emissionen führt. Das Projekt wird seit zwei Jahren von der Europäischen Union und dem Bayerischen Wirtschaftsministerium gefördert.

Diesel R 33 in Berlin

Die Präsentation des Projekts in Berlin fand in der Repräsentanz der Volkswagen AG statt. Über 60 Gäste informierten sich darüber, welchen Beitrag regenerative Rohstoffe zur Energiewende im Verkehr leisten können. Mit dabei war u.a. der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium Peter Bleser. In einem Podiumsgespräch stellten u.a. Raimund Angermüller von der SÜC Coburg und Prof. Dr. Wolfgang Weiler, Vorstandssprecher der HUK Coburg, die Erfahrungen ihrer Unternehmen in dem Flottenversuch vor. Ihr Fazit lautet: Der an der Hochschule Coburg entwickelte und getestete Diesel R33 macht keine neue Motortechnik erforderlich. Er erfüllt die heute gültige Kraftstoffnorm für Dieselkraftstoffe (DIN EN 590) und ist absolut praxistauglich.

Für den Coburger Bundestagsabgeordneten Dr. Hans Michelbach macht die Präsentation von Diesel R33 in Berlin das „Coburger Selbstbewusstsein“ deutlich. Und er ergänzt: „Ich werbe für die Kraftstoff-Modellregion Oberfranken.“

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