03.03.2016

SCHÜLERFORSCHUNG: DAS TAC ÖFFNET SEINE TÜREN FÜR W-SEMINAR DES GYMNASIUMS ALEXANDRINUM

Die Zusammenarbeit von Hochschulen und Schulen steht im Fokus der TechnologieAllianzOberfranken (TAO), die dafür eigens das TAO-Schülerforschungszentrum ins Leben rief.

Schon im vergangenen Sommersemester wagten 14 Schülerinnen und Schüler den Schritt in die wissenschaftliche Forschung, indem sie im Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg (TAC) eine Projektarbeit im Bereich der Kraftstoffforschung durchführten.

Das TAC führt den Gedanken des Schülerforschungszentrums nun einen Schritt weiter: Es öffnet das Chemielabor erstmals für ein W-Seminar des Gymnasiums Alexandrinum in Coburg: Gemeinsam mit dem Chemielehrer StR Bastian Hammer bietet das TAC das W-Seminar „Kraftstoffe des 21. Jahrhunderts“ an. Um die neun Schülerinnen und Schüler auf das im Herbst 2016 startende Seminar vorzubereiten, nehmen sie in dieser Woche am Kurs „Kraftstoffchemie“ der Hochschule Coburg teil. Sie treffen hier auf Studierende, um mit ihnen gemeinsam zu lernen.

Im Verlauf des W-Seminars kommen die Schülerinnen und Schüler ab Herbst 2016 alle zwei Wochen mit ihrem Betreuungslehrer an die Hochschule, um mit Wissenschaftlern aus dem TAC ihren Fortschritt zu besprechen. Dabei lernen sie schon frühzeitig das wissenschaftliche Arbeiten und die Präsentation von Ergebnissen kennen.

„Dass die Angebote des TAC im Schülerforschungszentrum jetzt weiterentwickelt werden, indem Schülerinnen und Schüler für ihr W-Seminar die Einrichtungen und wissenschaftlichen Kompetenzen des TAC nutzen, ist für Coburg bisher einmalig und vorbildlich für den Übergang von Schule zu Hochschule“, äußert sich Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel zu dem Modellversuch. OStD Herbert Brunner, Schulleiter des Alexandrinums Coburg, begrüßt die Initiative: „Die Hochschule Coburg ist für uns nicht nur eine theoretische Option. Wir freuen uns sehr, dass unsere Schülerinnen und Schüler schon in der Oberstufe die Welt der Wissenschaft kennen lernen. Das TAC eignet sich dafür mit seinem breit aufgestellten Forschungsansatz ideal.“



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