08.06.2016

ZWischen den Welten: ANTIKE UND MODERNE

Althistoriker Dr. Josef Löffl publiziert demnächst in einem der wichtigsten Nachschlagewerke der Altertumswissenschaft. Im interdisziplinären Forschungsprojekt „Zwischen den Welten“ setzt er sich dagegen mit ganz modernen Ansätzen auseinander.

Der beim Metzler-Verlag erscheinende „Neue Pauly“ zählt zu den wichtigsten Nachschlagewerken der Altertumswissenschaften. Als Enzyklopädie der Antike fußt er auf einer wissenschaftlichen Tradition, die bereits im Jahr 1837 ihren Anfang nahm.

Dr. Josef Löffl wurde vom schweizerischen Althistoriker Prof. Dr. Michael Alexander Speidel eingeladen, als Autor mitzuwirken. Speidel ist Herausgeber der „Militärgeschichte der griechisch-römischen Antike“, die als Teil dieses Lexikons erscheinen wird. Zwei Artikel hat Löffl eingereicht - „Kriegsdienst (römisch)“ und „Krieg“. Beide wurden angenommen.

An der Hochschule Coburg legt der Althistoriker den Fokus dagegen auf die Zukunft. Sei es als Referent für Hochschulentwicklung oder als Mitherausgeber der interdisziplinären Forschungsreihe „Zwischen den Welten“. Zusammen mit Prof. Dr. Jürgen Krahl betreibt Löffl das gleichnamige Forschungsprojekt, das von der Oberfrankenstiftung gefördert wird. Ziel von „Zwischen den Welten“ ist, den Fokus einzelner Fachdisziplinen zu öffnen - für andere, zum Teil völlig fremde Wissensbereiche. Wissenschaftler, Studierende und Lehrende profitieren so voneinander. Denn sie gewinnen idealerweise einen ganz neuen Blick für ihre eigenen Fragestellungen. Auch ein fächerübergreifendes Doktorandenseminar ist bei „Zwischen den Welten“ eingebettet.



 
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