23.11.2016
TAC entwickelt Kraftstoffsensor für das Auto


Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor werden auch in absehbarer Zeit auf unseren Straßen unterwegs sein. Um die weltweiten Klimaziele erreichen zu können, muss deshalb an vielen Stellschrauben „gedreht werden“. Ein Anknüpfungspunkt ist das Zusammenwirken des Kraftstoffs mit dem Motor. 

Das TAC entwickelt in den nächsten drei Jahren – gemeinsam mit Prof. Dr. Michael Rossner aus der Fakultät Elektrotechnik/Informatik - einen sog. „onboard-Kraftstoffsensor“. Er soll im Fahrzeug die Zusammensetzung und die Qualität des Kraftstoffes messen. Die so erzeugten Daten können genutzt werden, um den Motor optimal auf den Kraftstoff abzustimmen und dadurch den Verbrauch und die Emission zu reduzieren.

Ein weiterer Einsatzbereich sind Plug-in-Hybridfahrzeuge. Hier besteht die Gefahr, dass der Kraftstoff lange im Tank bleibt, degradiert und das Fahrzeug dann auf der Straße liegen bleibt. Hier soll der Kraftstoffsensor helfen, den Degradationsgrad zu bestimmen bevor sich Ablagerungen gebildet haben. 

Das Forschungsprojekt wird im Rahmen der FHprofUND-Förderlinie des Bundesforschungsministeriums für drei Jahre mit insgesamt 601.000 Euro gefördert. Außerdem unterstützt die Union für Oel- und Proteinpflanzen UFOP das Projekt mit 60.000 Euro. Die UFOP fördert die Biokraftstoffforschung des TAC bereits seit etlichen Jahren. „Die Forschung des TAC auf diesem Bereich ist national und international anerkannt. Mit unseren Mitteln wollen wir dazu beitragen sie weiter zu stärken“, erklärt Dieter Bockey von der UFOP.



 
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