13.10.2016

Forschung für Unternehmen der Region

Von Ideen für sog. „Maker-Spaces“ bis zu konkreten Projekten zur Optimierung der Druckluft-Energieversorgung reicht das Forschungsspektrum der Hochschule Coburg. Dies zeigten acht Professorinnen und Professoren der Hochschule den Geschäftsführern der Coburger Industrie, die sich im IHK-Industrieausschuss zusammengeschlossen haben.

Prof. Dr. Susanne Aileen Funke, die neue Vizepräsidentin für Forschung der Hochschule Coburg, begrüßte die Gäste im Senatssaal der Hochschule. Als Professorin für Molekularbiologie machte sie auch deutlich, wo sie und ihre Kollegen aus der Bioanalytik Anknüpfungspunkte für Forschungskooperationen bieten. Die Gesundheitswissenschaftlerin Prof. Dr. Nicole Hegel ging darauf ein, dass sich Gesundheitsförderung für die Unternehmen rechnet und mehr ist als der Obstkorb in der Mittagspause.

Prof. Dr. Michael Steber stellt den Gästen die Forschungsanlage vor, die er gemeinsam mit seinem Kollegen Prof. Dr. Philipp Epple an der Hochschule installiert. Mit ihr beteiligt sich die Hochschule Coburg an dem Netzwerk Green Factory Bavaria, an dem zehn bayerische Hochschulen und Universitäten teilnehmen und das vom Freistaat Bayern gefördert wird. Ziel des Netzwerks ist es, den Ressourcenverbrauch in der Industrie effizient zu gestalten.

„Was sind die aktuellen Forschungsthemen des Instituts für Sensor und Aktortechnik ISAT und welche Innovations-Chancen bieten sie für Unternehmen?“ Diese Frage beantwortete die Institutsleiterin Prof. Dr. Maria Kufner. Anhand aktueller Forschungsprojekte zeigte sie auf, wo die Anwendungsmöglichkeiten für mikroakustische und mikrooptische Sensorik und Aktorik liegen. Sie lud die Unternehmer ein, über neue Forschungsfelder nachzudenken und meinte: „Der Appetit kommt beim Essen.“

Prof. Dr. Michael Rossner stellte die Forschungsprojekte der Elektrotechnik vor und sein Kollege Prof. Dr. Thomas Wieland ging auf die Projekte der Informatik ein. Als Leiter des Coburger Fraunhofer-Anwendungszentrums für drahtlose Sensorik machte er den Unternehmern zudem deutlich, worin die Herausforderungen der „Industrie 4.0“ liegen.

Wie es Produktdesignern gelingt, für vorhandene Werkstoffe oder etablierte Produkte ganz neue Einsatzbereiche zur finden, konnte Prof. Anne Bergner aus der Fakultät Design anschaulich aufzeigen. Prof. Dr. Jürgen Krahl vom Technolgietransferzentrum Automotive TAC betonte schließlich: „Ein Schwerpunkt unserer Forschungsprojekte liegt zwar im Automobilbereich. Viele Lösungen sind aber sehr gewinnbringend auf andere Bereiche zu übertragen. Kommen Sie auf uns zu und probieren es aus.“

IHK Industrieausschuss klein
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