KRAFTSTOFFMODELLREGION OBERFRANKEN

In der Kraftstoffmodellregion Oberfranken wollen über 48 Netzwerkpartner technische Entwicklungen und logistische Maßnahmen zugunsten der Markteinführung regenerativer, klimaschonender Kraftstoffe realisieren. Sie verwenden vorhandene, bereits marktfähige regenerative Kraftstoffe und entwickeln neue, in Vorversuchen als geeignet erkannte Kraftstoffe weiter. Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Anwender kooperieren im professionell geleiteten Netzwerk. Politik, Verbände und die regionalen Verwaltungen sind eingebunden. Der breite Ansatz des Vorhabens wird durch die Einbeziehung der Öffentlichkeit abgerundet und greift den gesellschaftlichen Auftrag, dem Klimaschutz im Sektor Verkehr neue Impulse zu geben, auf.

 REGIONALE KOMPETENZ UND TECHNOLOGISCHER FOKUS

Der erfolgreiche Einsatz des Kraftstoffes Diesel R33 in Coburg und das realistische Klimaschutzkonzept der Stadt Coburg erlauben jetzt einen visionären Blick in die Zukunft. Beide Vorhaben bzw. Ansätze haben gezeigt, dass ein großes Potenzial hinsichtlich der THG-Einsparung und des Klimaschutzes besteht.

Hierzu bedarf es eines Netzwerkes, das aus regionalen und überregionalen Partnern und Marktpartnern besteht, die in das Thema regenerative Kraftstoffe involviert sind. Ihre Beteiligung haben bereits über 48 Unternehmen, Forschungsinstitutionen und Partner aus Verwaltung und Gesellschaft erklärt und in mehreren Veranstaltungen ihre Vorstellungen präzisiert. Die Mission ist, die Kraftstoffmodellregion Oberfranken als regionales Zentrum für die Erprobung und den breiten Einsatz regenerativer und nachhaltiger Kraftstoffe zu etablieren. Diese Kraftstoffmodellregion soll nationaler sowie internationaler Innovationsleuchtturm werden. Sie soll beispielgebend und damit einzigartig sein für die Markteinführung regenerativer Kraftstoffe. Sie zielt auf die Bündelung aller verfügbaren Kompetenzen und Potenziale. Sie baut eine gemeinsame Entwicklungsstrategie mit Alleinstellungsmerkmal auf, mit dem Ergebnis, Produktinnovationen in einen definierten Markt einzuführen. Sie entspricht damit dem Transferbestrebungen der nationalen Forschungs- und Förderpolitik, wie sie sich in den Strategien der DFG und der Bundesregierung (u. a. im Kopernikus-Programm) widerspiegeln: Transfer von wissenschaftlichen und technischen Entwicklungen in Wirtschaft und Gesellschaft. Sie verknüpft wirtschaftliche, technologische und politische Anforderungen miteinander und kann so nachhaltig und langfristig wirken. Darüber hinaus entwickelt sie Ansätze, um regional Kraftstoffe zu erzeugen, die einen Beitrag zur Unabhängigkeit von fossilen Importen und deren Bevorratung leisten können.

Detaillierte Informationen entnehmen Sie bitte der Konzeptbroschüre.

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